Chair One Stapelstuhl oder Stealth Bomber?

Warum ein Stuhl wie ein Stealth Bomber aussehen muss ist mir nicht ganz klar. Auf jeden Fall sitzt man darauf erstaunlich gut. Die Entwicklung dieses Möbeldesigns und das Material des Stuhls ist aber mit der Entwicklung der oben genannten Bomber durchaus vergleichbar. Der Designstuhl ist rostschutzbehandelt und feuerhemmend und somit prädestiniert für brandsensible Zonen und der Anwendung im Außenbereich. Der Designstuhl ist aus Aluminium Druckguss, das zusätzlich mit fluoriertem Titan oberflächenbehandelt und mit einer Polyesterlackierung versehen ist. Da sag noch jemand, Möbeldesign ist einfach.

Es gibt auch noch eine sehr schöne Auflage, damit es einem nicht so schnell kalt wird. Mit rund 7,5 Kilogramm bekommt man ganz schön viel Aluminium, für einen Stuhl. Aber wie sagt man so schlön, „der Wert der Dinge liegt auch in ihrem Gewicht“.

Durch sein Material ist Chair One auch hervorragend für den Gartenbereich geeignet. Passen Sie aber auf, dass er nicht davonfliegt .

Ein Designstuhl der zum Klassiker werden könnte!

Emotionales Design

Würden Sie gerne auf einem Stealth Bomber sitzen? Genau so muss man die Frage nach dem Gefühl beantworten, welches man beim betrachten dieses Design Sessels hat.

Designer: Konstantin Grcic wurde 1965 in München geboren. Nach einem Studium am Royal College of Art in London und einer Mitarbeit im Studio von Jasper Morisson, gründete er sein eigenes Büro in München. Grcic zählt zu den meistgeachteten Designern Deutschlands.

Dieser schöne Designsessel habe ich bereits um ca. 267,- Euro gesehen. Kostenlose Lieferung und Bestpreisgarantie!

Der Stapelstuhl Chair One

Der Stapelstuhl Chair One


Chair One Stapelstuhl

Chair One Stapelstuhl

Stefan Diez im Stylepark Interview

Während ich als Student bei Konstantin Grcic gearbeitet habe, war eines seiner Projekte der „Chair One“, ein Schalensitz aus Aluminium-Druckguss für Magis. Bei unseren ersten Modellen, die aus Hasendraht und Pappmaché bestanden, konnten wir die komplexe Form nicht ausreichend kontrollieren, geschweige denn reproduzieren. Schließlich haben wir das Hasendraht-Modell mit Hilfe von „Rhino“ aus Polygonen aufgebaut und in Karton nachgebaut. Konstantin hat die Polygon-Ästhetik dieser Arbeitsmodelle dann eingefroren und quasi einen geplanten Zwischenschritt, eine Hilfskonstruktion, zum Produkt gemacht.